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tiscon halten 01.09.2000
LB Baden-Württemberg
Die Geschäftsentwicklung der tiscon AG (WKN 745880), ohne Konsolidierung der modularis AG und der HMP GmbH, in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres muss als enttäuschend bezeichnet werden, so die Meinung der Analysten der LBBW.
Mit einem gegenüber dem Vorjahr erzielten Umsatzwachstum von rd. 19 % auf 19,1 Mio. DM rücke das allein für die tiscon AG selbstgesteckte alte Jahresziel von 58 Mio. DM in weite Ferne. Dieses Ergebnis relativiere sich angesichts des laufenden Wandlungsprozess des Unternehmens. Erhebliche F&E-Anstrengungen für worldparts.net und in die Weiterentwicklung der HMP-Produktpalette schon im Vorfeld der Akquisition hätten zur Bindung entsprechender Personalkapazizäten der tiscon AG geführt.
Auf Basis der erheblichen Investitionen in die Produktpalette könne die neu formierte tiscon AG nunmehr als einer der technologisch führenden Electronic Procurement-Spezialisten bezeichnet werden. Die erfolgreich verlaufenden Pilotprojekte mit Referenzkunden sollten wie auch die in Form des neuen Vorstandsvorsitzenden erhebliche Verstärkung in Marketing und Vertrieb, für entsprechende Absatzerfolge sorgen.
Der Ausbau der Produktpalette der tiscon AG dürfte mit der 51 %-igen Beteiligung an der modularis software AG -Anbieter von Geometriedaten-Management-Lösungen für technische Kataloge- und der Übernahme der HMP Innovative Softwarelösungen GmbH -Softwarelösungen für ePublishing, eProcurement und eShopping- vollzogen sein. Das im neuen Geschäftsmodell enthaltene Potenzial, lasse die neue tiscon AG in ihre aggressiv angehobenen Umsatz- und Ertragsprognosen sowohl für das laufende Jahr 2000 als auch für 2001 und 2002 einfließen.
Angesichts der gezeigten Ergebnisse der tiscon AG im ersten Halbjahr und des noch im Mai für die HMP allein avisierten Umsatzes für das gesamte Jahr 2000 in Höhe von rd. 12 Mio. DM, stehen die Analysten der LBBW den Prognosen der neuen tiscon AG verhalten gegenüber. Auch die z.T. überraschenden personellen Veränderungen auf Vorstandsebene würden nicht unbedingt zur Vertrauensbildung beitragen. In ihrer Neueinschätzung der tiscon AG gingen die Analysten von deutlich konservativeren Umsatz- und Ertragsprognosen aus als das Unternehmen selbst. Trotz der darin immer noch enthaltenen Umsatz- und Ertragsdynamik stufen die Analysten der LBBW die Aktie der tiscon AG von akkumulieren auf halten zurück.
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